Die Reflektion auf Glas-/Luft-Flächen ist eine der Hauptursachen für Kontrastverluste in Objektiven, die im Extremfall anspruchsvolle Fotografie unmöglich machen. Deshalb betreiben Objektivhersteller einen enormen Aufwand bei der Vergütung ihrer Linsen. Diese Qualitätskette darf man nicht durchbrechen, indem man einen Filter mit minderwertiger Vergütung verwendet.Durch neue firmeneigene Anlagen und Technologien werden die neuen HELIOPAN-Filter mit einer deutlich verbesserten Vergütung versehen. Die auf jeder Seite aus je acht Schichten bestehende Breitbandentspiegelung reduziert nicht nur die Reflektion im sichtbaren Bereich des Lichts auf fast Null Prozent, sie ist auch wasser- und schmutzabweisend. Damit ist sie erheblich robuster gegen Verletzungen und leichter zu reinigen als bisherige MC-Filter oder eine Frontlinse. Diese neue Beschichtung wird auf allen Gläsern der SH-PMC-Serien verwendet.
Der rotbräunliche Filter, auch Umkehrfilter genannt, dient zur Verwendung des Kunstlichtdiafilms bei normalem Tageslicht.
Durchlässigkeit für blauviolettes Licht (400-500 nm) nur etwa 25% in diesem Bereich. Daher wird R 12 als Umkehrfilter z.B. mit Color-Kunstlichtfilm bei Tageslicht oder bei tageslichtähnlichen Lichtquellen verwendet. Da es vorkommen kann, dass man von einer erledigten Aufnahmeserie auf Kunstlichtmaterial dieses noch in der Kamera hat und damit nun bei Tageslicht oder Elektronenblitz weiterarbeiten möchte. Das stark gefärbte Filter verwandelt den sonst viel zu blauintensiven Film in ein universelles Material für beide Lichtarten.
Es gibt auch Situationen, die eine sehr starke Verblauung befürchten lassen: Dichter Nebel über grüner Landschaft, Motive in regennassen Straßen und zwischen grauer Architektur. Wenn eine solche Situation ein wenig warmbetont werden soll, ist ein KR 12 angebracht.
Ein KR 12 Filter ist bei Unterwasseraufnahmen mit Tageslichtfilm und Elektronenblitz stets erforderlich.